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Jürgen Brandt
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Jürgen Brandt

Meine Damen und Herren, liebe Freunde... das Wagnis Kunst zu machen...


Mit diesen Worten begann vor 40 Jahren die Einleitung zur ersten Einzelausstellung von
Jürgen Brandt im 'atelier K' von Volker Kühn. Seit 1976 hat der Bremer Künstler des Jahrgangs 1948 seine Zeichnungen, Radierungen, Fotos und Objekte in mehr als 40 Einzelausstellungen gezeigt.

Jürgen Brandt lehrt uns, unsere Um- und Mitwelt sowie uns selbst neu zu entdecken und anders zu betrachten als bisher. Ihn interessieren Mauerwerk, gerissener Putz, vergessene Reklamen, Feuermelder und Hydranten. Sie werden ans Licht gehoben und zeichnerisch realistisch umgesetzt. Schraffuren, Strukturen, Licht und Schatten geben den Motiven eine magische Wirkung.

Diese Kunst wird einst wie jetzt wieder zur Diskussion gestellt:
Die frühen Objekte zeigen den künstlerischen Abschied vom alten Bremer Schlachthof.
Ein Wandbild im Bürgerzentrum Neue Vahr entstand 1979 mit dem Protest gegen den Atomstaat.
Zu Tschernobyl wurde eine eindrucksvolle, ja beklemmende Serie umgesetzt.
Natürlich darf die 'Liebeserklärung an Roncalli' nicht fehlen; gezeichnete Zirkusträume mit roten Traktoren, bunt beschrifteten Wohnwagen und schillernden Seifenblasen.
Er hat einer Marktfrau ein Denkmal gesetzt und sich einmal mehr einen Namen als künstlerischer Wegbegleiter bremischer Ereignisse gemacht. Die Farbenpracht von 'Frau Suhlings Garten' hält gezeichnet und fotografiert das Auge gefangen.

Jürgen Brandts Motivsuche ist eher die der leisen Art mit direkter Ansprache an den Betrachter. Show und Effekte wie auf Biennalen oder der Documenta haben hier keinen Platz. So geht er mit der ihm eigenen Sichtweise auf ' Spurensuche' an der Ostsee, sammelt Steine, Bleche, Baumwurzeln. Aus diesen Fundstücken erarbeitete er sich in einer Kombination aus Zeichnung und Aquarell ungewöhnliche Strukturen. Die Interpretation der einfachen Dinge ist für den Betrachter immer wieder überraschend.
Stein- und Sandstrukturen werden nicht mehr hinter Glas gebracht, sondern 'befreit' und dreidimensional bearbeitet. Eine Auswahl der Arbeiten ist unter
Neue Arbeiten 2006 bis 2008
Neue Arbeiten 2009 zu sehen.

2010 ist eine neue Reihe  von 3D-Objektkästen entstanden, in denen Fotos und kleinformatige Zeichnungen inszeniert und neu arrangiert werden.

2010 kehrte Frau Suhlings Garten in die Neustadt zurück.

2011 gibt es eine Liebeserklärung an RONCALLI . Manege frei! im Musical Theater Bremen. Fotos der Ausstellung im Musical Theater Bremen sind hier zu sehen.

2012 und 2013 geht es aus dem Atelier nach draußen und die kleinen Modell- eisenbahnfiguren werden in realer Umgebung fotografiert, in Situationen, die von uns oftmals nicht wahrgenommen werden, oder an denen man achtlos vorübergeht. So ist das Buch "Bremen ist riesig" entstanden. Das Buch ...       Fotos ...

Die Fotoserie zu "Bremen ist riesig" inspiriert wiederum zu 3D-Objektkästen.
Im Magazin "TOPIC life"  ein erster Eindruck. Mehr ...


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